Kategorie-Archiv: Allgemein

Essen verschwenden ist Mist !

Ich wollte mit Schulbeginn meiner Tochter einen ausgewogenen Speiseplan erstellen und ein bisschen wie „früher“ längerfristig Menüs planen und dabei darauf zu achten, dass sie abwechslungsreich sind, wir die nötigen Zutaten zuhause haben, vorhandene Lebensmittel kreativ zu nutzen, um Verschwendung vorzubeugen bzw. Abfälle zu vermeiden.

Ganz wesentlich dabei ist für mich der Faktor Ressourcenschonung – nämlich auch meiner eigenen; ich gehe/fahre nicht täglich (oft hungrig und gehetzt) in den Supermarkt, um rasch „etwas für das Mittag/Abendessen“ zu kaufen.

Seitdem haben wir immer einen bunt gefüllten Kühlschrank, variieren unseren „Speiseplan“ nach Lust und Laune, haben ein gutes Gefühl, indem wir einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und – ganz besonders wichtig – wir werfen so gut wie nichts weg (Gemüsereste verfüttern wir an unsere zwei wuscheligen Zwergkaninchen); und wir sparen Geld –  das wir für andere Vergnügungen ausgeben können.

Wir fahren nur einmal wöchentlich zum Supermarkteinkauf mit dem Auto und nutzen für tägliche Schul-, Arbeits- und Besuchswege die Fahrräder. Wir sind kritische Bio-Esser und ich koche gern selbst. Regionale und saisonale Lebensmittel stehen ganz oben auf unserer Rezeptliste. Ganz wichtig ist mir ein sorgsamer Umgang mit Ressourcen – insbesondere auch im Kleinen: unserer Welt vor der Haustür, unserer Nahrung und unserer seelischen und körperlichen Gesundheit.

Was habe ich davon ? Was hat unsere Umwelt davon?

jo mir san mitn radl da...

jo mir san mitn radl da…

Fahrrad fahren im Alltag spart Zeit (Fahrwege, Parkplatzsuche) und Geld (Autokosten, Strafzettel), bringt Fitness und macht Spaß (frische Luft, spontane Tratschereien).

1 x wöchentliche Supermarkt-Einkaufsfahrten bedeutet, sich gezielt mit seinen Koch- bzw. Essens- Kochgewohnheiten auseinanderzusetzen.

Wo ein Wille – da ein Einkaufszettel

Wocheneinkäufe und Selbstkochen erfordern etwas Planung: Den klassischen Einkaufszettel, wöchentliche Speisepläne erstellen (oder zumindest grob Rezepte umreißen), hilfreich sind Gefriermöglichkeiten (Fach / Schrank / Truhe) und ganz wichtig: Lust am Kochen und Freude am Ausprobieren: nicht mehr taufrisches Obst und Gemüse eignet sich hervorragend für Smoothies, Kompotte, Kuchen usw. Beilagen kann man immer auf Vorrat zubereiten und damit viel Zeit sparen. „Restl-Essen“ schreien förmlich nach Kreativität. Wer Inputs braucht – ich habe Mengen davon… .

Manchmal kommen spannende Speisenkombinationen auf den Tisch, die nicht immer den Geschmack eines Volksschulkindes treffen; dasselbe gilt für winterliche Jausenboxen – wenn andere Kinder geschmacklose spanische Erdbeeren im Februar in der großen Pause auspacken und Mini-me bloß Äpfel und Karotten knabbern kann. …

Für „Groschenzähler“ – sorry, kostenbewusste Konsumenten – werden Haushaltsbuchführungen übersichtlicher und Einsparungen leichter ersichtlich am Monatsende.

Wer Ernährungsgewohnheiten hinterfragen bzw. ändern oder möglicherweise Diäten u.ä. plant, tut sich damit um vieles leichter.

Mein Tipp: Ausprobieren!

Teilnehmen an der Aktion Energiebotschafter in NÖ !

…aktuell wie damals.

2011er Artikel: Wo wohnt Gott?

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Es ist bald fünf Jahre her, dass ich versuchte, eine Antwort auf die Frage „Wo lebt Gott?“ für unseren Ökumenischen Kindergarten in Baden zu beantworten.

Louise ist mittlerweile gute Sieben, besucht seit Herbst die Volksschule und reißt sich täglich darum, die jüngere Schwester einer Schulkollegin morgens in `ihren` Kindergarten zu bringen.

 Ich erlebte damals schon, dass einige, dem Kindergarten längst entwachsene Kindern, mit Freude jede Gelegenheit nutzten, um auf Besuch zurück zu kommen.

Schön. Und es verdeutlicht, wie wichtig eine professionelle aber vor allem herzliche Bindung zwischen Kindergarten und Kind ist.

Zugegeben, Mini-me´s Fragen werden nicht einfacher, vielmehr komplexer und herausfordernder. Und für ihre unerschöpfliche Neugier und den nicht versiegenden Wissensdurst bleibt in der Volksschule einfach nicht genug Zeit und Raum. Schade, aber so ist es nun mal.  

Ich bemühe mich redlich, das meiste davon ehrlich und verständlich für eine wissbegierige Volksschülerin zu erklären. Und wenn ich nicht weiter weiß, kann ich auch selbst im Kindergarten vorbeischauen und mir bei den erfahrenen Pädagoginnen einen Rat holen. Denn sie sind es, die mein Kind gute vier Jahre lang fast täglich sahen, ihre kindlichen Entwicklungen hautnah miterlebten und sie in vielerlei Hinsicht ebenso gut kennen wie ich.

Deshalb würde ich die Frage, was einen Kindergarten besonders macht, was der Sinn eines „Ökumenischen“ Kindergartens sein kann, heute nicht viel anders beantworten als damals.

Dies sei jenen ins Stammbuch geschrieben, die meinen, frühkindliche Pädagogik sei Basteln, Singen, Essen und Spielen mit Tanten, ein bisserl Schulvorbereitung der Vorschüler und das kann – nein darf! – ja bei Gott nicht viel kosten; weder in der Ausbildung der „Tanten“ noch im täglichen Kindergartenbetrieb.

 

Wo lebt Gott ?

2011 geschrieben – 2016 fortgesetzt …

Zugegeben, es wäre einfallslos, jetzt zu sagen, im täglichen Miteinander des Ökumenischen Kindergartens. Denn diesen besucht meine dreieinhalbjährige Tochter Louise seit gut einem Jahr und ich fand, sei es an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen.

Im Grunde geht es darum. Der ökumenische Kindergarten unter der Leitung von Getraud Lugsch, in der Schimmergasse in Baden, lebt den Gedanken des Anerkennens, Respektierens und Wertschätzen des Anderen im täglichen Kindergartenbetrieb.

Unsere Kinder sind Teil einer multikulturellen Gesellschaft. Das ist ein Faktum und das ist gut so. Das bedeutet auch, dass sie in einem multireligiösen Umfeld aufwachsen und Fragen haben. Sei es, wo Gott wohnt, wie alt er ist, was passiert mit Oma wenn sie nicht mehr aufwacht, u.v.m. Übrigens Fragen, die Louise bereits mit großem Eifer stellt.

Dann heißt es, eine sinnvolle und verständliche Antwort geben zu können.

Denn ich möchte mein Kind als wissenshungriges Mädchen erst nehmen und es mit religiösen Fragen nicht allein lassen. Und ich gebe zu, nicht auf alle Fragen eine Antwort zu haben. Deshalb ist mir eine kompetente und kindgerechte Begleitung im Kindergarten- und Vorschulalter wichtig, denn sie hat meiner Ansicht nach in unserer vielfältigen und sich rasch ändernden Welt eine besondere Bedeutung.

Ein Jahr ist vergangen, seitdem Louise den Ökumenischen Kindergarten besucht und es gab keinen einzigen Tag, an dem sie keine Lust hatte, geschweige denn weinte. Bald hieß es‚ ‚ich möchte auch mal im Kindergarten gemeinsam mit den anderen schlafen!’

Das mag zum Teil an Louises Charakter liegen, aber zum großen Teil an der ‚ökumenischen Familie’ – dem Kindergarten-Team und den Kindern, die Louise täglich mit offenen Herzen erwarten.

Rasch bekam ich das Gefühl, der Kindergarten wurde für mein Kind zu einer zweiten Familie! Und das ist weit mehr, als sich viele Eltern von den Kindergärten ihrer Kleinen je träumen ließen.

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Freunde beneiden uns um diesen besonderen Ort, an dem die Kinder fünf Tage die Woche zubringen, sehen mit freudigen Augen wie bei uns im Ökumenischen Kindergarten in kirchlicher Atmosphäre gemeinsam das Fest des Heiligen Martins gefeiert wird, wie sich die Kinder aufs Zusammentreffen beim Kinderweihnachtsgottesdienst freuen und wie gern ehemalige Kindergartenfreunde ihre kleinere Geschwister abholen, um mal wieder im Ökumenischen Kindergarten Grüß Gott sagen zu können.…

 

besondere Geburtstagsfeiern...

besondere Geburtstagsfeiern…

2011,  für interessierte Eltern: http://www.baden-st-christoph.at/

Es wird viel zu wenig gelobt.

Es wird viel zu wenig gelobt. Wozu auch, das Wetter ist schlecht, die Wirtschaft stolpert und wir shoppen aus Frust lieber online. Schade! Denn der liebe Fachhandel vor Ort ist Gold wert. Wenn er gut ist und uns Kunden so betreut, dass wir mit einem zufriedenen Grinsen rausgehen. Natürlich mit voller Einkaufstasche oder wie in meinem Fall: Scharfäugig und klarsichtig, mit neuen (psst – das Alter klopft an: den ersten bifokalen) Kontaktlinsen.

neugierig geworden?

neugierig geworden?

Nicht ohne vorher optimal getestet, professionell betreut und zuvorkommend behandelt worden zu sein; nicht einmal, sondern über Wochen hinweg von Probelinse zu Probelinse, bis die wunderbare Schweizer Präzisionsoptik sprichwörtlich „angegossen“ am Auge sitzt.

Linsenträger wissen, scharfes Auge kostet Geld . Ich erwerbe sie seit gut 20 Jahren bei 2-3 Fachhändlern meines mal größeren, mal schwindenden Vertrauens in Wien. Wie angenehm es sein kann, einen „Sehbehelf“ zu erwerben, weiß ich erst, seitdem ich bei meinem neuen Lieblingsoptiker Grünwald am Josefsplatz Kundin bin: Freundliche und kompetente Mitarbeiterinnen – darunter tolle Lehrlinge! – rascher Service, nervenstarker Chef und ein wunderbares Ambiente. Und wäre ich nicht konsequent auf Süß-Verzicht, hätte ich alle angebotenen duftenden Schokopralinen mit Goldstaub gegessen. Vielleicht komme ich schon nach Ostern wieder auf Kontrollbesuch ….

Kauft!im!Ort!

 

Kinder in der Küche

Was lernten wir in der aktuellen Küchen Ausstellung im
Wiener Hofmobiliendepot?

Dass die Hofburg Küche zu Kaisers Zeiten viel luxuriöser ausgestattet war, als man vielleicht glauben möchte. http://www.kaiserkinder.at/hofburg.html

Dass der Kühlschrank optisch an einen massiven Tresor erinnert – gut, in gewisser Weise war er das auch…prall gefüllt mit kulinarischen Köstlichkeiten aus den Kronländern …. im übrigen wurde er mit Eis von oben befüllt, das entlang des massiven Stahlkastens zwischen Innen- und Aussenhülle zu Boden sank und so fast den ganzen Sommer lang die Lebensmittel kühlte.

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Noch einiges gab es für Mutter und Kind an Neuem: Dass Trennkost zu Kaisers Zeiten bekannt war, könnte man sagen. Zugegeben, was die Zubereitung der opulenten Hofmahlzeiten anlangt, nicht die Speisenfolge auf den Tellern. Es standen Kaisers Köchen nämlich großzügige, separate Räume für Fleisch-, Fisch- oder die berühmte Mehlspeis-Küche zur Verfügung. Feine Sache, solch´ein Küchenparadies …

Da sah es hundert Jahre früher ganz anders aus: Verrauchte, verruste, stickige Rauchkuchln mit offenen Feuerstellen prägten das karge Zuhause derer, die ein Dach über dem Kopf hatten. Immerhin.

Weitaus interessanter für die kleinen Ausstellungsgäste waren die liebevoll und detailgenau gestalteten Puppen/Deko/Spiel-Küchen aus den großbürgerlichen Häusern des 18. und 19. Jahrhunderts. Als gutes Zeitdokument dienten die fast maßstabsgetreu nachgebauten Küchen mit ihren winzigen Küchenutensilien: aus Holz geschnitzt und aus Papier bzw. Karton geformte Kleinkunstwerke. Kinderaugen blitzten auf und wurden doch enttäuscht, denn die Glasvitrinen schützten vor Berührungen und der eilige Sager „Bitte nicht berühren!“ folgte auf dem Fuß.

Sei´s drum. Solange die Hochglanz-Küche zuhause mit all ihrem technischen und dekorativen Schnick-Schnack regelmässig von mini-me für Sauereien – pardon Puppen-Speisen benutzt werden darf, ist alles im Lot. Ausserdem wurde langsam Ungeduld spürbar, denn zu Beginn der Führung wurde eine Pralinen-Produktion mit Verzehr angekündigt.

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Also, auf in die „richtige“ Abteilung! Die Schoko-Sause war ein voller Erfolg. Mutter lernte: Schürze wäre ganz praktisch beim nächsten Mal. Museum lernte: Um die Pralinen auch trocken heimzubringen, Produktion bei der nächsten Führung vorverlegen und Verkostung und Einpacken in die hübschen Cellophansäckchen nach dem Rundgang erledigen. So freuen sich alle und die Schoko bleibt wo sie am besten aufgehoben ist: In den Mündern ..

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Ja und noch was ist klar:

Alsbald nächsten Kinder-Koch-Workshop in unserer Flotten-Lotte in Baden buchen!

molto elegante

Sisi lebt

Prinzessin passt prächtig.

Kaiserkinder in der Hofburg

kultur können wir

kultur können wir

So auch in der Kinder-Führung durch das „Sisi“-Museum in Wien in der Karwoche … nur eines konnte die kurzweilige Tour durch die Hofburg trüben: Das Gedränge aufgrund großer Beliebtheit, unendlich langer Touristenströme mit vielen Ausbuchtungen (das kam von dicken Daunenjacken und Mäntel und Taschen und Kinderwägen, die jeder mit sich führen musste, weil es leider keine Museumsgarderobe gibt).

So kam es zu punktuellen Staus an Ein- und Ausgängen der Zimmer und mittleren Verständigungsschwierigkeiten durch den Lärmpegel.

Trotzdem – bei den Kindern hinterließ dies alles keinen schlechten Eindruck – außer vielleicht die etwas Oberlehrerinnen-hafte Diktion, der nicht von ihrem geheimen Skript abweichenden Leiterin der Sisi-Tour. Vielleicht sind aber Vor- und Volksschüler bereits an diesen herablassend dozierenden Tonfall gewöhnt und nur Muttern blickt überrascht?

Jedenfalls erfuhren wir – groß und klein, weit und nah angereist, manch´ Neues aus dem kaiserlichen Alltag. Wie z.b. dass Herr Kaiser seinen Besuch in Frau Kaisers Appartement ankündigen musste und sich umgehend nach „Besuch“ wieder ins karge Arbeits- bzw. Bettgemach empfahl.

Ja, das waren noch Zeiten.

Frau Kaiser – wir Österreicher nennen sie freundschaftlich Si(s)si – machte es sich in ihrer monatelangen Abstinenz vom Schloss Schönbrunn – wo doch die Gärten mit ihren Spazier-, Flanierwegen Abwechslung zum kühlen Schlossambiente boten – in der innerstädtischen Hofburg durchaus bequem:

Drei Öfen, ausgestattet mit überaus modernen  „Düsen“, die in der Wand installiert, vom Gang außerhalb der Zimmer beheizt wurden, bliesen warme Luft direkt auf das kaiserliche Kuschelbett. Nur zur Verdeutlichung: So erziehlte sie luxuriöse 15 bis 17 Grad !

Die Leidenschaft für Turnen der kaiserlichen Vorturnerin zeigten die gut erhaltenen Ringe und Sprossenwand im chicen Boudoir.

Für die kleinen Sisi-BewunderInnen ging es nach der Führung ans Ausprobieren prächtiger Gewänder. Kleine Mädchen wurden zu Hofdamen und Buben zu stolzen Soldaten und Kurieren. Gepimpt mit passenden Accessoires ging es zum pompösen Festmahl. Zugegeben, hier galt Berühren verboten, doch Staunen ob der aufgetischten Köstlichkeiten ging allemal (sofern Mutter nicht die Schleppe der kleinen Sisi los ließ und lautstark zeternd gerügt wurde).

Was erfuhren Klein-Sisi und Franzl an der Tafel? Dass schon damals oft die Dekoration prächtiger als der Inhalt war: Die reichlich aufgetischten Pralinen dienten ausschließlich als „Amuse l´oeil“ und nicht als Gaumenfreude oder gar um den ersten Hunger zu stillen.

Da erging es mini-me im Anschluss an die Kultur-Tour schon besser: Bei Kakao und Kuchen im kuschligen Katzen Café (ja! das gibt es wirklich in Wien, aber dazu ein andermal mehr) in in der idyllischen Blumenstockgasse … fürwahr ein köstlicher Abschluss.

Grelle Forelle

Wenn der Koch aus der Küche kommt und dich fragt wie dir das Essen schmeckte dann ist das schon mal wunderbar!

Wenn die Kellnerinnen tadellos Bescheid wissen, obwohl es quasi immer noch im Rahmen des „soft opening“ läuft und für alle alles neu ist, und wenn das Lokal und sein Essen hält, was die ersten Berichte versprechen – dann freuen wir uns.

So ging es mir am 23.12. im neuen MARKTAMT – DEM FISCH LOKAL IN BADEN – mitten auf dem bereits teilweise neuen Brusattiplatz http://www.marktamt.at/markus-trocki/

feiner Fisch – bio und regional und reizende Bedienung und gute Weine….Zuspeisen bzw Beilagen die gern nachgebracht werden….

gute Tipps wie frau das Kind mit Lachs gegrillt auf den Punkt und zart gewürzt zufriedenstellt und gleichzeitig im Portemonnaie sowie der Leibesmitte Platz lässt für Nachspeise und mehr …. Dann jauchzt das Herz, das für gutes Essen und Trinken schlägt.

Klitzekleiner Wermutstropfen für uns Girrrls ab 30 … die Beleuchtung ist wohl in der Kategorie „scharf/grell“ einzuordnen und erfordert Top-Fondation und Humor falls gar nichts nützt und die Hoffnung dass das bekannte Badener Thermenwetter alsbald Chillen outside erlaubt.. Die schönen Tische/Schirme/Heizschwammerl wären schon mal da und der feine Brusattiplatz wird peu à peu auch schon umgestaltet, um Sitzen im Grünen wahr zu machen.

 

Ach und momentan wird dem Bargeld noch der Vorzug gegeben.

Schön war´s, bald wieder …und auf nach Baden zu Markus Trocki + Co ins Marktamt !

muth-buehne

Grande Dame Elisabeth Orth liest für Kinder …

MuTh bürgt für Qualität – das steht fest.

Dass es auch den Kindern viel Freude macht – wissen wir schon seit längerem…

Gestern war es Zeit für einen feinen Familienausflug nach Wien:

vierter Adventsonntag, das Krippenspiel

und es war beeindruckend: Die Stimme Elisabeth Orths als Erzählerin, drei fesche und überaus gute Cellistinnen und ein grandioser Jugendchor mit lauter guten Mädels – obwohl zweien von ihnen der Kreislauf schwächelte – trübte nichts die schöne Stimmung im Saal.

Ein sehenswertes Erlebnis war das Figurentheater ,das die Jesu Geburt farbenfroh und genussvoll langsam darstellte. Ein Konzertbesuch der froh macht!

www.muth.at

paddington mit kind

Kirche darf Spass machen

Katholisch getauft und aufgewachsen in einer evangelischen burgenländischen gemeinde mit einem Pfarrer, der die Prügelstrafe gern persönlich in die Hand nahm, weiß ich was es heißt, Angst vorm „großen schwarzen Mann“ zu haben … unnötig zu erwähnen, dass bei uns damals – in den 70er Jahren – auch recht nachdrücklich mit furchteinflößenden Bildern aus dem alten Testament – die Schlange und das Feuer waren dabei die harmlosesten für 6, 7 jährige Volksschulkinder – „gearbeitet“ wurde …

Das prägt. Fürs Leben.

So fühlte ich mich gestern bei unserem schönen Fest zu Ehren des „jungen“ Ehrenbürgers Monsignore Kiraly in der Pfarre St. Christoph nur kurz an diese meine dunkle Religionsunterrichtszeit und Kirchenbesuchszeit als Kind erinnert, als Pfarrer Kiraly in seiner Dankesrede sagte, ihm sei besonders wichtig, dass sich die Kinder NICHT VOR IHM FÜRCHTEN! Er lebt das jeden Tag – insbesondere mit „seinen“ Schützlingen aus dem Ökumenischen Kindergarten. In dem auch meine Tochter seit 3 Jahren wunderschöne Zeiten verlebt.

Wir burgenländischen Kinder der 70er erlebten solch lustige, schöne und andächtige Feiern und Feste in der Volksschulzeit – und später – im kirchlichen und schulischen Umfeld meist nur beim  überaus engagierten evangelischen Pfarrer und seiner großen Gemeindeschar, in die er alle aufnahm – dem ökumenischen Gedanken schon damals entsprechend, im verstaubten Burgenland…

http://www.baden-st-christoph.at/

Schön war´s gestern beim Ehrenfest – griffige Reden, wunderbare Klänge, feines Essen und sehr angenehme und lustige Plaudereien !

Ein schöner 4. Adventsonntag …

 

 

Birgit, Martina, Helga

Es ist soweit: Zwei Neue bei den Grünen

Ja, ich hab es getan!

Baden, 17. November 2014:  Vize-Bürgermeisterin Helga Krismer präsentiert im Rahmen einer Pressekonferenz zwei neue Frauen in ihrem Team. Gewählt werden die ersten zehn KandidatInnen in Einzelwahl von der Grünen Basis. Auf Platz 3 kandidiert die Vize-Chefin des Stadtmarketings Baden und Boutique-Betreiberin Martina Nouira-Weißenböck und auf Platz 6 die Unternehmerin  Birgit E. Astl-Kurz, akademisch geprüfte PR-Beraterin.

 

Der springende Punkt für mich – um diese Arbeit im Team der Badener Grünen anzugehen – ist: „Für mich ist es meiner Ansicht nach nur bei den Grünen möglich, unsere zivilgesellschaftlichen, unternehmerischen und politischen Rahmenbedingungen neu zu gestalten.“

tja, what else gibt es zu sagen?

Beide Frauen wurden von Helga Krismer angesprochen und haben sofort „ja“ zur politischen Aufgabe gesagt. Helga Krismer ist recht stolz auf ihr Kern-Team: „Ganz im Sinne unserer Kampagne „Mein Baden“ haben sich die BadenerInnen Klarheit und Sicherheit von den Grünen verdient. Ich habe mich bemüht, für Periode 2015 bis 2020 der Anforderung entsprechend, den WählerInnen ein professionelles Personalangebot zu legen. Neben Wissen und wirtschaftlicher Erfahrung braucht es  Herz, Hirn und BürgerInnennähe. Das biete ich mit meinem Angebot“, so die Vize-Bürgermeisterin.

 

Auf Platz 3 präsentiert sich Martina Nouira-Weißenböck

Martina Nouira-Weißenböck hat nach zwei Jahren in Paris Politikwissenschaft in Wien studiert. Ihre erste politische Tätigkeit war im Bundesbüro des Liberalen Forums, wo sie den Wahlkampf managte.  Nach einer Zeit im Verlagswesen bekam sie drei Kinder und verbrachte einige Jahre zu Hause mit diesen. 2008 machte sie sich selbstständig und betreibt seither ein Damenmodegeschäft in der Badener Innenstadt. “ Baden ist eine wunderbare Stadt zu leben, doch sind einige Strukturen veraltet uns verkrustet. Seit den Grünen in der Regierung ist  frischer Wind spürbar, doch trotzdem gibt es noch viel zu tun„, ist Martina Nouira-Weißenböck überzeugt.  “ Aber nur kritisieren ist zu wenig – ich möchte in der Stadtregierung  aktiv für eine attraktivere und erfolgreichere Einkaufsstadt Baden mitarbeiten„, argumentiert die Unternehmerin ihr politisches Engagement.

 

Auf Platz 6  – ich:

„Baden ist heute lebendiger und offener als je zuvor. Ich merke aber auch, dass es immer noch enorm wichtig ist, Vorhandenes nicht leichtgläubig oder enttäuscht als gegeben hinzunehmen, sondern mutig zu hinterfragen, wenn nötig als überholt zu entlarven, um es gemeinsam zu erneuern.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Partei zu ergreifen und mich einsetzen für Menschen, denen das nicht so leicht fällt .Mein Leitmotiv, das meine Arbeit seit fast 20 Jahren erfolgreich macht, lautet: Zuhören und die Öffentlichkeit verständlich und wahrheitsgemäß zu informieren. Den Mut zu haben, für seine Meinung einzustehen, betrachte ich als selbstverständlich.“